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Konzernstruktur und Geschäftsmodelle

Der Haniel-Konzern vereint nach dem Erwerb des Unternehmens Bekaert Textiles neben der Finanzbeteiligung METRO GROUP vier Geschäftsbereiche. Die Franz Haniel & Cie. GmbH fungiert dabei als strategische Führungsholding und verantwortet das Portfoliomanagement. Das operative Geschäft liegt in den Händen der Geschäftsbereiche, die unabhängig voneinander agieren und jeweils marktführende Positionen einnehmen.

 

Holding gestaltet Portfolio
Die Franz Haniel & Cie. GmbH ist ein traditionsreiches deutsches Family-Equity-Unternehmen, das es sich zum Ziel gesetzt hat, den Wert des Beteiligungsportfolios langfristig und nachhaltig zu steigern. Da die Familiengesellschafter das Eigenkapital unbefristet zur Verfügung stellen, kann Haniel eine langfristige Investmentstrategie verfolgen. Auf diese Weise sollen Renditen erwirtschaftet werden, die dauerhaft über den Kapitalkosten liegen. Dabei strebt Haniel an, dieses ökonomische Ziel im Einklang mit ökologischen und gesellschaftlichen Zielen zu erreichen. Hier orientiert sich das Unternehmen am Leitbild des „Ehrbaren Kaufmanns“. Zudem gilt bei Haniel die Trennung von Kapital und Management: Obwohl zu 100 Prozent in Familienbesitz, ist kein Mitglied der Familie Haniel im Unternehmen tätig.

Bei der Gestaltung des Portfolios konzentriert sich Haniel auf Geschäftsmodelle, die von globalen Megatrends gestützt werden und somit langfristig ein hohes Wertsteigerungspotenzial besitzen. Um Wachstumschancen wahrnehmen zu können, werden kontinuierlich aussichtsreiche Märkte und Geschäftsmodelle analysiert. So hat Haniel mit dem Unternehmen Bekaert Textiles ein sehr vielversprechendes und zu Haniel passendes Unternehmen identifiziert und dieses im Jahr 2015 erworben. Mit dem Ziel einer besseren Portfolio- Balance reduzierte Haniel außerdem erfolgreich seine Anteile an der METRO AG auf 25,00 Prozent, bleibt aber weiterhin größter Anteilseigner. Zugleich hat Haniel eine Umtauschanleihe auf Metro-Aktien mit einer Laufzeit bis 2020 platziert. Die so generierten Finanzmittel sollen genutzt werden, um das Portfolio weiter auszubauen.

Haniel als strategischer Impulsgeber
Neben dem Portfoliomanagement verantwortet die Holding auch die Festlegung strategischer Leitlinien für die operativ tätigen Geschäftsbereiche – hier versteht sich Haniel als Impulsgeber. Im Dialog mit den Geschäftsbereichen werden strategische Initiativen vereinbart, die dann von den Geschäftsbereichen eigenverantwortlich umgesetzt werden. Über den Fortschritt berichtet das Management der Geschäftsbereiche regelmäßig dem Haniel-Vorstand. Darüber hinaus liegt es in der Verantwortung der Haniel-Holding, Top-Führungskräfte für die Geschäftsbereiche auszuwählen und zu entwickeln sowie den Geschäftsbereichen Instrumente und ausgewählte Dienstleistungen anzubieten. Aufgrund der hohen Relevanz prüft Haniel derzeit Möglichkeiten zur Digitalisierung in allen Geschäftsbereichen und unterstützt die Umsetzung entsprechender Projekte durch ein Experten-Team. Diese Aktivitäten werden in der Schacht One GmbH gebündelt, die mit ihrem Sitz am traditionsreichen Standort Zeche Zollverein in Essen an die frühere Veränderungsdynamik und den Innovationsgeist in der Geschichte von Haniel anknüpft. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass alle Geschäftsbereiche auch zukünftig mit ihren jeweiligen Geschäftsmodellen bestmöglich zur Wertsteigerung des Beteiligungsportfolios beitragen.

Diversifizierte Geschäftsmodelle
Die Geschäftsbereiche von Haniel – die 100-Prozent-Beteiligungen Bekaert Textiles, CWS-boco und ELG sowie die Mehrheitsbeteiligung TAKKT (50,25%) – agieren genauso wie die Finanzbeteiligung METRO GROUP (25,00%) unabhängig voneinander in ihren jeweiligen Märkten. Bis auf Bekaert Textiles haben alle Geschäftsbereiche ihren Hauptsitz in Deutschland. Die Geschäftsmodelle unterscheiden sich in Bezug auf Branche, Geschäftstreiber, Kundenstruktur und Strategie voneinander, was zu einer Diversifikation des Haniel-Portfolios führt:

Bekaert Textiles ist der weltweit führende Spezialist für die Entwicklung und Herstellung von gewebten und gestrickten Matratzenbezugsstoffen und wird nach der Akquisition durch Haniel seit Juni 2015 als eigenständiger Geschäftsbereich geführt. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Belgien verfügt über ein weltweites Netzwerk von neun Produktionsstätten in acht Ländern. Das Produktsortiment umfasst hauptsächlich gewebte und gestrickte Bezugsstoffe für Matratzen, die an Matratzenhersteller in Amerika, Europa und der Region Asien- Pazifik vertrieben werden. Bekaert Textiles profitiert vom kontinuierlichen Wachstum im Markt für Matratzen, der durch nachhaltige Megatrends wie das anhaltende Bevölkerungswachstum, das zunehmende Bewusstsein für die Bedeutung von gutem Schlaf für die menschliche Gesundheit und die Entwicklung in den Schwellenländern positiv beeinflusst wird.

In Zusammenarbeit mit den Kunden werden die Bezugsstoffe individuell gestaltet und produziert. Dabei orientiert sich Bekaert Textiles an den Qualitätsanforderungen des jeweiligen Kunden, sowohl in Bezug auf das Design als auch die Produkteigenschaften des Stoffes. Das zentral organisierte Entwicklungsteam arbeitet kontinuierlich an der Weiterentwicklung der Produkte, um der Kundenbasis ein breites und innovatives Produktportfolio anbieten zu können. Dank des weltweiten Produktionsnetzwerks profitieren die Kunden von Bekaert Textiles außerdem von sehr kurzen Lieferzeiten.

Der Geschäftsbereich Bekaert Textiles soll seinen Wachstumskurs unter dem Dach von Haniel weiter fortsetzen. Dazu konzentriert sich das Unternehmen auf den Ausbau seiner Marktposition in Europa, Amerika und der Region Asien-Pazifik. Bekaert Textiles arbeitet daher insbesondere an der ständigen Verbesserung von Produktqualität, Design und Belieferungszeiten. Es werden regelmäßig Innovationen auf den Markt gebracht, damit die Matratzenhersteller, die Kunden des Unternehmens, den Matratzenhändlern attraktive Produkte anbieten können. Neben organischem Wachstum in den bereits bearbeiteten Märkten werden auch kontinuierlich der Eintritt in neue Märkte und Akquisitionen geprüft, um das Wachstum des Unternehmens zu beschleunigen.

Weitere Schwerpunkte liegen auf der Verbesserung der operativen Exzellenz und der Einkaufsoptimierung. Beide Initiativen sind wichtig, um langfristig mit wettbewerbsfähigen Preisen die Marktposition ausbauen und gleichzeitig attraktive Margen erzielen zu können. Bekaert Textiles optimiert dabei mit Lean Manufacturing die regionalen Produktionsstandorte, wodurch es dem Unternehmen ermöglicht wird, als eine „virtuelle Fabrik“ weltweit nach einheitlichen Standards zu produzieren. Mit der Einkaufsinitiative werden vor allem die zu beschaffenden Garnqualitäten standardisiert und deren Einkauf zentralisiert, um auf diese Weise Größenvorteile zu erzielen.

CWS-boco bietet Komplettlösungen in den Bereichen Waschraumhygiene, Schmutzfangmatten, Berufskleidung und textile Lösungen an. Auf diesem Gebiet ist der Geschäftsbereich eines der international führenden Unternehmen mit Aktivitäten in 19 Ländern.

Der Fokus von CWS-boco liegt auf dem Vermietungsgeschäft. Die Angebotspalette umfasst vor allem Kollektionen für Mitarbeiterbekleidung, Schutz- und Sicherheitskleidung, moderne Hygieneprodukte wie Handtuch-, Seifen- und Duftspender sowie Schmutzfangmatten. Im Rahmen langfristiger Serviceverträge werden die Textilien in eigenen Wäschereien fachgerecht aufbereitet und die Spender regelmäßig gewartet. Das Vermietungsgeschäft wird ergänzt durch den Verkauf von Verbrauchsmaterialien wie Seife, Desinfektionsmittel und Papier sowie von Waschraumprodukten und Berufskleidung. In den vergangenen Jahren hat CWS-boco zudem sein Angebot im Reinraumgeschäft ausgebaut. Hier bietet das Unternehmen den Kunden die professionelle Aufbereitung von Reinraumkleidung und erfüllt dabei höchste, zertifizierte Standards vor allem in Bezug auf die Partikel- und Keimfreiheit. Die Kunden von CWS-boco, Unternehmen verschiedener Größen und Branchen, profitieren von einem flächendeckenden Servicenetz sowie nachhaltigen Produkten und Verfahren.

CWS-boco verfolgt die im Jahr 2014 gestartete Vertriebsinitiative systematisch weiter. Im Zuge dessen wird die Anzahl der Vertriebsmitarbeiter weiter erhöht. Zudem werden im „Sales Excellence“-Programm neue Mitarbeiter in theoretischen und praktischen Trainingseinheiten auf ihre Aufgabe im Vertrieb vorbereitet. Von diesen Maßnahmen verspricht sich der Geschäftsbereich auch künftig deutliche Wachstumsimpulse. Darüber hinausgehendes Wachstumspotenzial erschließt CWS-boco durch die Übernahme weiterer regional tätiger Unternehmen, die das bestehende Servicenetzwerk ergänzen. Durch die Integration werden bei diesen Unternehmen höhere und vor allem einheitliche Qualitäts- und Servicestandards zugunsten der Kunden erzielt. Zudem arbeitet der Spezialist für Waschraumhygiene und textile Lösungen im Rahmen eines mehrjährigen Projekts an der Einführung eines neuen IT-Systems. Darüber hinaus ist Nachhaltigkeit ein Grundpfeiler des Geschäfts von CWS-boco. Die Prämierung von CWS-boco Deutschland mit der höchsten Auszeichnung, dem Gold-Rating, durch die internationale Bewertungsplattform EcoVadis belegt die ökologische und soziale Unternehmensausrichtung.

Der Geschäftsbereich ELG ist ein weltweit führendes Unternehmen für den Handel mit, die Aufbereitung und das Recycling von Rohstoffen für die Edelstahlindustrie sowie von Hochleistungswerkstoffen wie Superlegierungen, Titan und Karbonfasern. Mit 42 Standorten in Nordamerika, Europa, Asien, Australien und Südafrika verfügt der Geschäftsbereich über eines der größten globalen Netzwerke der Branche. Das Produktsortiment umfasst schwerpunktmäßig Edelstahlschrott sowie Superlegierungen. Bei Superlegierungen handelt es sich um hochlegierte, nickelhaltige Schrotte und Titanschrotte. Das Geschäft mit Superlegierungen firmiert unter dem Namen ELG Utica Alloys. Die Kunden von ELG, überwiegend global tätige Edelstahlproduzenten und Unternehmen aus der Luftfahrtindustrie, erhalten das Material genau in der Zusammensetzung, die sie für die Weiterverarbeitung brauchen – just in time und gemäß höchsten Qualitätsstandards. Im Superlegierungsgeschäft werden die Schrott aufbereitenden Unternehmen von ihren Kunden zertifiziert, um die hohe Produktqualität zu sichern. Angepasst an die Bedürfnisse der Kunden bietet ELG neben dem klassischen Handelsgeschäft, also dem Kauf und Verkauf aufbereiteter Schrotte, mit dem Aufbereitungsgeschäft auch die Dienstleistung an, schrotthaltige Produktionsabfälle zu recyceln und dem Kunden diese innerhalb eines geschlossenen Kreislaufs wieder zur Verfügung zu stellen.

Um den Anforderungen der Kunden auch in Zukunft gerecht werden zu können, verstärkt das Unternehmen seine internationale Präsenz stetig. So werden weitere Beschaffungsquellen für Edelstahlschrotte und Superlegierungen erschlossen sowie neue Abnehmer in Wachstumsmärkten gewonnen. Vor allem den Bereich der Superlegierungen hat ELG in den Vorjahren durch Akquisitionen und Kapazitätserweiterungen weiter ausgebaut und so die Grundlage für weiteres Wachstum gelegt.

Zusätzlich zum Handel mit und zur Aufbereitung von Edelstahlschrotten und Superlegierungen ist ELG in dem noch jungen und attraktiven Geschäftsfeld Carbon Fibre, dem Recycling von Karbonfasern, aktiv. Dieser Bereich wird systematisch weiter ausgebaut.

Der Geschäftsbereich TAKKT bündelt ein Portfolio von B2B-Spezialversandhändlern für Geschäftsausstattung in Europa und Nordamerika in einem Unternehmen. Jede Gesellschaft verfolgt dabei ein im Kern vergleichbares Geschäftsmodell, allerdings mit jeweils unterschiedlichem Fokus bei Kundengruppen, Produktsortimenten, Regionen oder Vertriebswegen. Die Versandhändler konzentrieren sich vorwiegend auf den Verkauf langlebiger und preisstabiler Ausrüstungsgegenstände an Firmenkunden. Das Sortiment umfasst Produkte aus den Bereichen Betriebs- und Lagereinrichtung, Büromöbel, Transportverpackungen, Displayartikel sowie Ausrüstungsgegenstände für den Einzelhandel und den Gastronomie- und Hotelmarkt.

Bei der Kundenansprache verfolgt TAKKT eine Mehr- Marken-Strategie, die Multi-Channel- und Web-focused- Marken umfasst. Multi-Channel-Marken sind eher auf mittelgroße und größere Unternehmen fokussiert. Sie verbinden dazu die klassische Ansprache über den Katalog mit einem Online-Angebot, einem aktiven Telefonvertrieb und Außendienstmitarbeitern zu einem integrierten Ansatz. Über Web-focused-Marken, bei denen die Vertriebsaktivitäten auf digitale Kanäle konzentriert werden, spricht TAKKT gezielt Kunden an, die über den Multi-Channel-Ansatz nicht effizient erreicht werden können. Hat der Kunde das gewünschte Produkt über einen der Kanäle bestellt, bietet TAKKT eine schnelle Lieferung und ergänzende Serviceleistungen.

TAKKT beabsichtigt, über mehrere Wege profitabel zu wachsen: Im Mittelpunkt stehen der Ausbau der E-Commerce-Aktivitäten sowie die noch bessere Verzahnung der unterschiedlichen Kanäle beim integrierten Multi-Channel-Vertrieb. Dabei liegt derzeit ein Fokus auf dem Ausbau des Direkt-Vertriebs mittels telefonischer Ansprache und Außendienstmitarbeitern. Weitere Wachstumsinitiativen sind der kontinuierliche Ausbau des Sortiments sowie der verstärkte Einsatz von Eigenmarken. TAKKT will außerdem die Digitalisierung im Unternehmen entlang der kompletten Wertschöpfungskette noch weiter vorantreiben. Darüber hinaus fördert der Geschäftsbereich den internationalen Ausbau bereits bestehender, erfolgreicher Geschäftsmodelle und erwirbt aussichtsreiche Unternehmen zur Ergänzung der bisherigen Geschäftsaktivitäten.

Haniel hält eine Finanzbeteiligung an der METRO GROUP die zu den bedeutendsten internationalen Handelskonzernen zählt. Zur METRO GROUP gehören die drei selbstständigen Vertriebslinien METRO Cash & Carry, Media-Saturn und Real. METRO Cash & Carry ist im Selbstbedienungsgroßhandel aktiv und fokussiert sich auf gewerbliche Kunden, insbesondere Hotels, Restaurants und Catering-Unternehmen. Der Elektrofachhandel Media-Saturn vertreibt mit den Marken Media-Markt, Saturn und Redcoon innovative Technikprodukte – eingebettet in ein umfassendes Serviceangebot. Die Vertriebslinie Real bietet im Selbstbedienungswarenhausgeschäft ein umfangreiches und vielfältiges Produktsortiment an. Die Vertriebslinien der METRO GROUP vertreiben ihre Produkte und Dienstleistungen stationär und online an Kunden in 29 Ländern Europas und Asiens.

Die METRO GROUP zielt mit ihrer Strategie auf ein nachhaltiges Wachstum. Dazu richtet sie sich konsequent auf den Mehrwert für ihre Kunden aus und treibt Innovationen voran. In allen Vertriebslinien strebt das Unternehmen profitables Wachstum auf vergleichbarer Fläche an, während die Expansion durch Neueröffnungen eher selektiv in ausgewählten Ländern erfolgt. Um den sich wandelnden Einkaufsgewohnheiten der Kunden Rechnung zu tragen, werden das Belieferungsgeschäft bei METRO Cash & Carry und der Multi-Channel-Vertrieb weiter ausgebaut. Im Rahmen der Multi-Channel-Aktivitäten verzahnen die Vertriebslinien ihr stationäres Geschäft zunehmend mit dem Online-Handel. Bei Media-Saturn können Kunden online bestellte Waren nicht nur zugeschickt bekommen, sondern auch am nächstgelegenen Standort abholen oder vor Ort Serviceleistungen in Anspruch nehmen.

Haniel-Portfolio

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Wertorientiertes Steuerungssystem
Im Mittelpunkt der Aktivitäten der Geschäftsbereiche sowie der Haniel-Holding steht die nachhaltige Steigerung des Unternehmenswerts. Um ein auf dieses Ziel ausgerichtetes Handeln aller Beteiligten sicherzustellen, werden innerhalb der Geschäftsbereiche und der Haniel-Holding finanzielle und nicht-finanzielle Kennzahlen verwendet. Auf Konzernebene dient dem Vorstand neben dem Umsatz das Operative Ergebnis dazu, die Entwicklung der Geschäftsbereiche zu beurteilen. Zusätzlich kommt die Kennzahl Ergebnis vor Steuern zur Anwendung, die neben dem Operativen Ergebnis auch das Beteiligungsergebnis und das Ergebnis aus Finanzierungstätigkeit beinhaltet.

Einen Maßstab für den Wertbeitrag stellt im Haniel-Konzern die Kennzahl Haniel Value Added (HVA) dar. Diese verdeutlicht, ob der Haniel-Konzern beziehungsweise seine Geschäftsbereiche Ergebnisse erwirtschaften, die mindestens die Kapitalkosten decken. Die Gesamtkapitalkosten umfassen die Renditeforderungen der Fremdund Eigenkapitalgeber und spiegeln das Risiko wider, das mit den Geschäftsaktivitäten verbunden ist. Ergänzend zum Haniel Value Added findet der Return on Capital Employed (ROCE) als Renditekennziffer Anwendung. Für die Steuerung der Liquidität werden die bilanziellen Investitionen in langfristige Vermögenswerte sowie der Haniel-Cashflow im Sinne einer Cash-Earnings-Kennzahl verwendet.

Die Kennzahlen, die für die Konzernsteuerung verwendet werden, finden auch Eingang in die Vergütungssysteme des Haniel-Konzerns.